
LUSTIG BIS GEMEINE KURZPROSA UND SKETCHE
Der Autor der Diabolischen Definitionen versteigt sich von neuem zu amüsanten Texten, die den Zeitgeist scharf gegen den Strich bürsten. Hier versammelt sind äußerste Peinlichkeiten im Restaurant; rechtsradikale Fremdenführer; wenn nicht alle, so doch viele Grausamkeiten zwischenmenschlicher Romantik; hirnlose sprachliche Trends von Menschen, die sich für cool halten, ohne es zu sein; Eitelkeiten und Feindschaft der sogenannten Intelligenz, besonders in ihrer literarischen Ausprägung; und selbstverständlich auch die Dummheit gewisser Medienvertreter, die ihren Mitbürgern mit Lustgewinn vorschreiben, wie sie zu sprechen und sich zu ernähren haben. Hier zu kaufen!



ERZÄHLUNGEN
Einen deutschen James Bond? Gibt es nicht. Doch! Nagler. Kurt Nagler. Von Pullach über Südafrika und Indien bis nach Santo Domingo kämpft er gegen verbrecherische Organisation, feindliche Staaten und menschlichen Größenwahn. Die meiste Zeit über sitzt seine Krawatte tadellos. Doch ist er der geheimnisvollen, weltweit operierenden Sekte der „Erweckten“ gewachsen? Hier versammelt sind fünf äußerst spannende Berichte über den besten Mann des Bundesnachrichten-dienstes.

WÖRTERBUCH
In Zeiten von Safe Spaces, Trigger-Warnungen und Mikroaggressionen bleibt manchem Schriftsteller nichts anderes übrig, als noch fieser zu werden – und ein Wörterbuch zu schreiben. Warnhinweis: Wenn Sie nach einem Abendessen in fröhlicher Runde Begriffe nachschlagen, tun Sie dies auf eigene Gefahr. Der Autor haftet nicht für in der Folge zugrundegehende Freundschaften, Beziehungen, Ehen und Karrieren.
Hier zu erwerben!



ERZÄHLUNGEN UND SATIREN
„…Zunächst fällt man beim Eintauchen in Haberichs Geschichten in einen […] mit Pfauenfedermotiven geschmückten, jedenfalls bequemen Ohrensessel
der Roaring Twenties. Die Themenwahl, die beschriebenen
Gesellschaftsschichten und nicht zuletzt der narrative Duktus lassen durchaus Erinnerungen an die großen englischsprachigen Erzähler wie F. Scott Fitzgerald, William Somerset Maugham oder auch den britischen Autor Evelyn Waugh aufkommen. Es sind indes Assoziationen mit nur mittlerer Halbwertszeit, sie verblassen allmählich, um dunkleren Gegenwartsfarben Platz zu machen.“
-aus dem Vorwort von
Reinhart Hosch

ESSAY
Mit Humor spürt Haberich den intellektuell verblüffend oberflächlichen Ursprüngen des Gender-Dogmas nach, und beleuchtet dessen unfreiwillig komische Absurditäten, die nicht nur unsere Medienlandschaft, sondern auch das heutige Leben an deutschen Hochschulen bestimmen. Haberich argumentiert für eine Position der Neuen Mitte, in der man extreme Strömungen von Links wie von Rechts ablehnen kann, und die im Laufe des vergangenen Jahrzehnts verlorengegangen zu sein scheint. Er befürwortet eine echte Diskussionskultur, in der Gegner sachlich und respektvoll debattieren, im Gegensatz zur emotional überdrehten „Cancel Culture“. Ein Kernsatz von Haberichs Essay lautet, ob beim Studium der Moral früherer Zeiten oder im Umgang von Mann und Frau miteinander: Verstehen statt verurteilen.

-Deborah Ryszka